Beiträge von Name

    Die Scheibe der Heckklappe bekommst du garantiert mit etwas Geschick zerstörungsfrei rausgeschnitten. Ich habe das schon zweimal erfolgreich gemacht. Allerdings ist mittlerweile der Scheibenrahmen das Problem. Schwierig den zerstörungsfrei zu entfernen und wie so oft ersatzlos entfallen.


    Ich glaube, dass es schwierig ist gute Kotflügel zu finden. Ansonsten, bestell doch mal ein Nachbau und schau wie der passt. Wenn nicht geht er wieder zurück.

    Danke für euer Feedback. Ich bin schon einmal rum und habe gewisse Stellen begutachtet. Dadurch, dass mein Alttagsavant bereits 21 Jahre in meinem Besitz ist, ich ihn vor 11 Jahren revidiert habe, sind mir viele Stellen bereits bekannt. Ich fasse mal kurz zusammen:


    - der Bereich der hinteren Radhäuser, wie eingangs gezeigt

    - Karosse im unteren Bereich zwischen hinteren Radhaus und Ende Karosserie/Stoßstange - geprüft und leicht angegammelt, aber okay (siehe Beitrag 640Hatza)

    - rechts Radhaus hinten, hinter dem Meist schon verrotteten Tankschutzblech/Tankentlüftung - geprüft und muss etwas behandelt werden (siehe Beitrag 640Hatza)

    - Bereich unter Endtopf

    - sämtliche Schweißpunkte der Unterbodengruppe - gern im Mitteltunnel, wo man schlecht Einsicht hat

    - die schwarzen und geklebten Einstiegsleisten im Bereich der hinteren Türen wie von @kisugi-ai angesprochen. Praktisch die von den oben eingestellten Foto, welche teilweise mit anlackiert wurden. Die Leisten sind halt so ein Thema. Ich prüfe ob die Leisten noch fest sitzen und beim draufdrücken nichts knirschelt. Weiter gehe ich da erstmal nicht ran, denn die Leiste ist praktisch kaum zu ersetzen. Bei meinem Daily hatte ich mal satt Owatrol drunter laufen lassen.

    - sämtliche Stopfen prüfen

    - Avant Heckklappe unter Scheibenrahmen ist seit Neulackierung der Heckklappe UND abschneiden der kleinen Gummilippe des Scheibenrahmens, im unteren Bereich wo diese am Lack anliegt, rostfrei. Bei meinem Daily 11 Jahre bis jetzt. Ich glaube die Gummilippe ist dort das Problem, da sich darunter Wasser und Dreck sammelt, sowie diese auf dem Lack durch Vibrationen scheuert.

    - Bereich Tür innen, unten am Falz - das bekomme ich gut mit Fluidfilm NAS in den Griff, mit Ovatrol ging es nicht

    - Radhaus vorn oberen Träger prüfen. Eine Spange für die Kotflügelverschraubung hat sich komplett aufgelöst. Sonst leichter Oberflächenrost bei dem silbernen vorhanden

    - Rahaus vorn, Karosse nähe Aggregateträger beim Durchgang der Antriebswelle

    - Bereich Wasserkasten und den dahinterliegenden Motorraum - da muss ich noch schauen

    - und natürlich der Klassiker Kotflügel vorn im unteren Bereich - ist geprüft und rechts leicht von innen angefressen

    - um den Scheibenrahmen Frontscheibe habe ich auch einen 5mm Pickel - da werde ich wahrscheinlich erstmal Ovatrol reinlaufen lassen

    - Aggregateträger (kam schonmal neu) und Achsteile, sowie dessen umliegende Karrosseriebereiche sind iO

    - unter den Tank werde ich garantiert nicht schauen können, da ich mir nicht den Aufwand machen werde diese auszubauen. Allerdings ist noch der Bereich an der Benzinpumpe kritisch. Da muss ich auch nochmal genau schauen. Ich glaube da wurde schonmal was mit Rostumwandler behandelt

    - Innenfalz Motorhaube im Bereich der Scharniere


    Ansonsten fällt mir erstmal nichts weiter ein. Reicht ja auch erstmal. Demontierbare Kleinteile und Bleche der unteren Karrosse lasse ich mal weg.


    Ich habe auch noch eine recht „rostfreie“ Karosse zum schlachten . Da trenne ich mir wahrscheinlich noch ein paar betroffene Stellen raus, eh die wegkommt.


    Den Unterboden werde ich im gesamten mit Fluidfilm NAS und Spray behandeln. Das Zeug blockt echt gut wenn man es jährlich kontrolliert und lokal ausbessert. Bei meinem Daily, der auch im Winter bewegt wird, kann ich nach 11 Jahren Anwendung sagen, dass der noch recht gut aussieht und kaum weiterrostet. Da muss halt so ne richtige dreckige Staub Ölschicht drauf sein. Bloß beim Schweißen habe ich null Erfahrung. Es war halt noch nicht am 80er nötig 😉

    Ja klar, die Erstzulassung ist 3/94. Die FIN ist, wie von dir richtig erläutert, mit einem R versehen.


    So, ich habe den unteren Bereich nochmal begutachtet. Dazu wurde der drunterliegende Stopfen entfernt. Hier muss was gemacht werden. Durchgerostet ist nichts. Die andere Seite sieht etwas besser aus.


    Das Auto wurde übrigens im Raum Köln bewegt. Dort sind die Winter ja recht mild, sprich wenig Salz.


    Stopfen entfernt




    Das ist der kritische Bereich von außen. Leicht angerostet. Die Punktschweißstellen sind die Schwachstellen.




    Das ist praktisch die Innenseite von dem vorherigen Foto. Schraubenzieher geht nicht nach außen durch.




    Nochmal der Bereich mit Blick nach oben. Der helle Punkt ist die durchgerostete Öffnung der Radhausschalenbefestigung.




    Blick in Schweller Richtung Front. Sieht gut aus.




    Blick auf das untere Schwellerblech.


    Zunächst werde ich mal noch einen unteren Stopfen entfernen und von dort mit der Kamera reinschauen, um das Ausmaß richtig einzuschätzen. Bilder stelle ich dazu die nächsten Tage noch ein.


    Zum Thema Schweißen werde ich erstmal die wichtigste Regel einhalten. Das „W“ wie weglassen. Sofern die Substanz das hergibt. Ansonsten steht der Audi Rosttechnisch noch gut da. Der hintere Radlauf ist halt die übliche Problemstelle am B4. Mein Alltagsaudi hat auch dort seine Probleme, wird auch im Winter bewegt. Dieser hier soll als Schönwetterwagen dienen und mir lange erhalten bleiben.

    Hallo die Gemeinde, ich mache gerade an einem Audi 80 B4 einen kompletten Rundumschlag. Dafür bin ich an ein paar Stellen mal mit der Hohlraumkamera rein.


    Eine besonders kritische Stelle am B4 bezüglich Rost ist der hintere Radlauf. Ich habe bereits Fahrzeuge gesehen, wo der hintere Radlauf im Bereich des hinteren Einstiegs komplett mit großem Loch durchgerostet war. Deshalb möchte ich den Hinweis geben bei euch die Stelle mal zu prüfen. Zumindest wenn man seinen Audi länger erhalten möchte!


    Problem: Eine Verschraubung der hinteren Radhausschale ist ursächlich für das Problem. Es handelt sich um die frontseitige Verschraubung, welche schön dem Spritzwasser des Reifens ausgesetzt ist. Dadurch läuft mit Zeit schön Wasser in den Bereich. Gerade wenn die Stelle so wie bei mir schon durch ist. Äußerlich rostet es auch gern in dieser Gegend!


    Mal sehen wie ich das behandle. Wahrscheinlich von innen mit FluidFilm fluten und die Verschraubung der Radhausschale weglassen und einen großen Stopfen einsetzen.

    Hallo zusammen, ich habe meine Stoffe der Türverkleidungen bereits vor 10 Jahren neu bezogen. Die Stoffe kann man gut waschen, stimmt. Damals habe ich den Stoff ohne Kaschierung direkt auf die gesäuberte Türverkleidung aufgebracht. Den alten durchsichtigen Kleber habe ich auf der Türverkleidung nicht entfernt, da er prima mittels Heißluftföhn reaktiviert werden kann. Sprich den gewaschenen Stoff habe ich auf den frisch erwärmten Kleber aufgebracht. Das hält super, auch noch nach 10 Jahren.

    Ja, der Wärmetauscher ist auch ein Kandidat. Jedoch ist der bei mir erst neu und dann läuft bei einem Defekt meist die Kühlflüssigkeit in den Fahrerfußraum. Die Kühlflüssigkeit kann man auch gut an der schmierigen Konsistenz prüfen. Ich werde mich mal den anderen Sachen widmen wenn ich Zeit finde.

    Hallo zusammen, ich habe das gleiche Problem eines nassen Beifahrerfußraums. Den Innenraumfilterkasten habe ich hiwr auf anraten bereits geprüft und auch die abgedichteten Fugen der umliegenden Blechtteile. Ich konnte hier nichts auffälliges finden. Habe auch bereits den Bereich um den Innenraumfilter mit Wasser geflutet, sprich den Bereich hinter der Motorwand, wo sich der Innenraumfilterkasten und die Scheibenwischergestänge befinden. Kein Wassereintritt.


    Bei mir tropft das Wasser scheinbar genau an der A-Säule Beifahrerseite herunter. Ich vermute fast, dass es der vordere Ablaufschlauch des Schiebedachs ist, welcher hier undicht ist. Die Ablaufschläuche sind mittels Gummimuffen gesteckt.


    Habt ihr bei euch auch ein Schiebedach verbaut. Ich selbst habe einen Avant mit dem großen Schiebedach.


    Zudem ist mir auch aufgefallen, dass ich den Wassereintritt nur habe, wenn das Auto am Berg Richtung unten geparkt ist und noch schräg Richtung Beifahrerseite steht. Bevorzugt habe ich das Problem auch bei Schmelzwasser von Schnee. Deshalb meine Vermutung der Schiebedachsblaufschläuche.

    Hallo, diese kleinen Plastikclipse sind beim Schiebedach problematisch, da sie gern in der Mitte zerbrechen. Einzelnen Ersatz gibt es für diese nicht. Ich habe es so gelöst, dass ich die zerbrochenen Clipse mittels 2K Epoxidkkeber mit den Metallaufnahmen verklebt habe. Sprich dort wo sie aufgesteckt werden. Vorher alles schön sauber machen und das Metall etwas mit feinem Sandpapier (800er oder 1000er) anschleifen. Geht natürlich nur wenn die Alten noch nicht verloren gegangen sind. Bei mir hält diese geklebte Sache schon circa 10 Jahre.

    Ein Stopfen ist beim ABK zur Abdeckung der Schwungscheibe nicht vorgesehen.


    Ansonsten stelle ich meinen ABK auch gern mal grob nach Gehör ein. Dann läuft der Motor schon recht passabel. Ansonsten Schwungscheibe am Fenster anblitzen. Drehzahl beachten, da der Zündzeitpunkt je nach Drehzahl wandert.

    Genau, Teil des Stoßdämpfers, theoretisch! Als ich die Stoßdämpfer vor einigen Jahren neu gemacht habe, waren da glaubig keine Buchsen drin. Ich hatte glaubig die alten Buchsen verwendet.


    Wie dem auch sei, die Buchsen würde ich gern mal tauschen, da der Stoßdämpfer auch in diesen Buchsen seitlich wandert. Demzufolge sind die Buchsen auch etwas verschlissen. Gibt es da nicht was, was zB auch von einem anderen Hersteller passen könnte?

    Hallo zusammen, ich benötige ein paar neue Buchsen (Gummimetalllager) für die Stoßdämpferaugen der Hinterachse. Sprich wo das Unterteil Stoßdämpfer mit der Hinterachse verschraubt ist. Leider kann ich keine Teilenummer dafür bei Audi finden. Vielleicht gibt es da was universelles?


    Audi 80 B4 2.0e fronttriebler


    Für andere Marken zu finden, leider nicht für den Audi 80


    https://www.teilehaber.de/itm/…t-ft18434-src9798775.html


    https://www.teilehaber.de/itm/…ium-36259-src5335974.html


    https://m.motointegrator.de/ar…04qAS0EAQYAiABEgLGbfD_BwE

    Die feuerverzinkte Schicht würde ich tunlichst vermeiden zu beschädigen. Denn es ist fast unmöglich diese wieder so herzustellen. Bei beschädigter Zinkschicht habe ich mittels E-Zinc die Zinkschicht elektrolytisch durch 12V (Autobatterie) wieder hergestellt. Ältere Arbeiten liegen bereits 9 Jahre zurück und der Rost kam nicht neu durch. Die Problemstelle Avant Heckklappe sieht immer noch nach der Neulackierung vor 9 Jahren 1a aus. Doch hier muss auch jede einzelne Rostpore zB mittels Drehmel entfernt werden. Mit Zinkspray habe ich allerdings keine Erfahrung.


    Doch warum wird so ein Aufwand betrieben den kompletten Lack bei einem Schlossträger zu entfernen?



    Ich würde so vorgehen:


    Lack mit guter Substanz würde ich anschleifen, so dass die Grundierung stellenweise durchkommt, ohne dass größere Flächen des Blechs durchkommen. Stellen mit Rostansätzen schön blank machen mittels Negerkeks und/oder Schleifpapier. Rostporen mit dem Drehmel ausschleifen. Mit E-Zinc neu verzinken (muss unmittelbar nach dem schleifen erfolgen) und anschließend nochmal neu verzinkte Schichten kröpfen und Lackaufbau mit 2K Grundierung (hält besser) für das komplette Teil aufbringen.

    Ich habe letztens auch den Lüftungskasten geöffnet. Hier sind mir leider zwei nasen beim Öffnen aufgrund der Sprödheit von dem Kunststoff weggebrochen, was aber nicht so schlimm war. Tipp, man kann auch den Kunststoff etwas mit der Heißluftpistole erwärmen um ihn etwas elastisch zu halten. So würde ich es beim zweiten mal machen. Aber wenn der Kasten schon ausgebaut ist, kann man ihn auch noch zerlegen. So schwirig ist es nicht.