Beiträge von shorty_94

    Da diese Kisten keinen Kraftstoffqualitätssensor o. Ä. haben, müsste das Ganze über den betriebszustandabhängigen Zündwinkel bzw. abgeleitet vom Klopfregelkreis laufen. Der Klopfsensor meldet als Rückführgröße ein frequenzabhängiges Spannungssignal, aus dem das STG ableiten kann, ob und bei welchem Zylinder (-> Zündreihenfolge) eine klopfende Verbrennung vorliegt. Bei Klopfen, wird der Zündzeitpunkt um x° zylinderselektiv nach spät verstellt und dann wieder Schritt für Schritt in Richtung früh, bis wieder Klopfen erkannt wird.


    Bei klopffesterem Kraftstoff liegt das Niveau des Grenzzündwinkels, im Allgemeinen früher, wodurch auf die Kraftstoffqualität geschlossen werden kann.

    Ausdreher sind für mich rausgeworfenes Geld.


    Was du auch machen kannst:
    Schraubenkopf wegbohren und den Deckel abnehmen. Dann sollten alle defekten Schrauben als Stehbolzen gut zugänglich sein -> Gripzange/Mutter aufschweißen.
    Vorteil wäre dann auch, dass das WD40 gezielt in das festsitzende Gewinde eindringen kann.

    Ich hab mit JP Group noch keine Erfahrungen gemacht, versuche allerdings Hersteller zu meiden, die von A wie Anlasser, über O wie Ölpumpe, bis Z wie Zündkerze alles herstellen - besser gesagt vertreiben.


    Gleiches gilt bei mir für Hersteller mit *tec*, *profi*, *super* oder *performance* im Namen (auch wenn es bestimmt Ausnahmen gibt).

    Die Sichel ist Teil des Gehäuses, die Zahnräder kannst du tauschen.
    Wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch funktionieren. Die schönste Reparatur ist es allerdings nicht, da die Zahnräder mit der Zeit bestimmt auf die Gehäuseteile einlaufen - kann ich aber nicht beurteilen.

    Weiß jemand wie viel Milliliter in x Sekunden kommen sollte?




    Wenn das Kraftstoffpumpenrelais 15 s gebrückt ist, muss bei einer Spannung an der Pumpe von


    8 V: 200 ml


    14 V: 700 ml


    ankommen. Um die Soll-Fördermenge bei einer anderen Spannung zu ermitteln, kannst eine Gerade durch die beiden Stützstellen legen.


    V_Soll = [(500 ml / 6 V) * U] - 467 ml

    Meine Tipps kannst erstmal ignorieren.
    Laut den Videos läuft der niemals auf 5 Töpfen, wie von den Vorrednern bereits geschrieben.


    5x Funken checken, Einspritzventile rausholen und Spritzbild checken, alternative direkt am Mengenteiler abschrauben und nachsehen, ob überall Sprit kommt.

    -Läuft er im Leerlauf normal?
    - Passt die Zündeinstellung?
    - Stimmen die Steuerzeiten?


    Wenn ja, fällt mir spontan das folgende ein:
    - Gaszug defekt -> prüfen ob Problem auch bei manueller Drosselklappen-Betätigung auftritt
    - Kraftstofffilter zu -> Wechseln
    - Kraftstoffpumpe kurz vor Lebensende -> Stromaufnahme messen
    - Ansaugweg verstopft, nach Dichtungswechsel Lappen o. ä. vergessen? -> Druck im Saugrohr messen
    - Abgasanlage/Kat verstopft -> Abgasgegendruck / Druck im unbefeuerten Zylinder messen oder AGA abschrauben

    Ist mir ein Rätsel, wie nach der Aktion das Lenkrad schief stehen kann, wenn es nicht vorher schon schief stand?
    An der Spur hast du nichts verstellst, sofern du die Spurstangen nicht angefasst hast.
    Wenn das Lockern des Mitnehmers nichts bringt (da ist eigentlich kein nennenswerter Spielraum vorhanden), dann versuch das Lenkrad auf der Lenksäule zu versetzen. Wenn das auch nicht funktioniert (weil sich das Lenkrad evtl. nicht in Geradeausstellung aufsetzen lässt), dann hilft nur eine Achsvermessung mit geradem Lenkrad.

    „Nur in Verbindung mit aL Schalter“ dürfte dafür stehen, dass dein Fahrzeug noch abschaltbares ABS hat und das STG nur mit solchen Fzg. kompatibel ist.
    Nicht immer gleich alles auf das STG schieben. Check erstmal, warum die ABS Lampe nicht leuchtet -> Stecker vom ABS STG abziehen und Pin 29 auf Masse legen. Wenn die Lampe dann immer noch nicht leuchtet, ist sie entweder defekt, oder die Masse-/Spannungsversorgung (Kabel oder KI-Platine) ist defekt.


    Wenn die Lampe leuchtet, kann man weiter in Richtung STG suchen.

    Luft kann auch in den HBZ gelangen, wenn dir während des Überholens des Bremssystems die Leitungen leer laufen, oder hast du die verschlossen?
    Ob jetzt ein Absauggerät zu "korrektem Entlüften" zählt, sei mal dahingestellt. Damit bekommt man rein physikalisch nicht mehr als 1 bar Druckunterschied zwischen Entlüfternippel und Bremssystem aufgebaut, bei preiswerten Geräten wird sich das so im Bereich 600 - 800 mbar abspielen. Ein bisschen was geht noch über das Gewinde des Nippels flöten... Mir sind da die Überdruckgeräte deutlich sympatischer.



    Wenn das Pedal einige Sekunden nach Druckaufbau komplett nach unten fällt, bewegt sich der Koben den HBZ genau in dem Bereich, in dem er sich die letzten 25 Jahre i. d. R. nicht bewegt hat -> ich würde den HBZ definitiv nicht von vornherein ausschließen.


    Das ABS STG hingegen würde ich ausschließen, oder hast du bei ausgeschaltener Zündung ein anderes Verhalten als bei laufendem Motor?
    Hast du nach dem Sandstrahlen der Bremssättel nur die Staubmanschetten oder auch die Rechteckringe gewechselt?

    Bei Luft im System bekommt man meiner Erfahrung nach gar keinen ordentlichen Pedaldruck aufgebaut. Ich vermute, dass er mittels Pedalpumpen entlüftet hat und dabei die Manschetten das zeitliche gesegnet haben, aber seien wir gespannt.