Beiträge von Scouter

    Beim ABT kann man ohne große Probleme 0,7mm vom Zylinderkopf abnehmen lassen und die orginal ZKD nehmen. Da es ja sowieso kein Normal-Benzin mehr gibt ist auch kein Problem mit der höheren Verdichtung.


    Vorteil: Der Motor erfährt dadurch eine kleine Leistungssteigerung und der Spritverbrauc könnte auch zurückgehen.


    Nachteil: Unter Umständen könnte ein verstellbares Nockenwellenrad von nöten sein.



    Was dieses Thema betrifft, lege ich dir diesen Tread ans Herz: Klick mich

    Einen Bremsweg von unter 50m aus Tempo 100 schlag dir mal aus dem Kopf. Mit Serienbereifung (also 195/65/15), einem modernen Auto und guten Pneus landest du eher bei 60m und mehr. Guck mal beim ADAC nach, die haben gerade wieder nen neuen Sommerreifentest.


    Mit ABS würde ich bei trockener Fahrbahn auch vorsichtig sein (wenns denn funktioniert :D ), da kann der reine Bremsweg sogar länger sein als ohne.


    Nun kannste dir ja sicher selber ausrechnen, wie das mit unseren alten Kisten aussieht.

    Das mit den Händen zusammendrücken ist aus einem Erfahrungsbericht. Der arme Kerl konnte ohne Probleme die Federn zusammendrücken.


    Deine Federn sehen ungesund aus. :S Wenn die ersten und letzten zwei-drei Ring dicht aufeinander liegen ok, aber mittendrin?

    Habe mir mal ein paar Erfahrungsberichte durchgelesen. Hab ein paar gefunden, die nicht "sehr" Überzeugt waren von den Supersport-Federn. Ich bin mir zwar nicht sicher, aber Fahrwerksfedern sollte man eigentlich nicht mit den Händen zusammen gedrückt bekommen.

    Irgendwann reisst jedes Gewinde.


    Das die Anschlagteller etwas über dem Dom stehen (1-1,5cm) ist durchaus normal. Wenn du dir das mal ansiehst, wenn ein zweiter dein Lenkrad von einem zum anderen Anschlag dreht, weisst du auch warum.



    Wenn du die Federbeine wieder richtig zusammengesetzt hast, kann es eigentlich nur an den Federn liegen. Ich glaube nicht, dass du zweimal den gleichen fehler gemacht hast.

    Ich weiss, das du zufreiden bist, Floh. Wir hatten uns schonmal per PN darüber unterhalten.


    Da aber Latte auch Serienbereifung drauf hat, ist das Foto von dir (mit den schicken Radkappen :D ) besser als vergleich geeignet.




    Latte: Das sich das Fahrwerk sich gleich von Anfang an derart tief setzt, hängt nicht mit den Spur-/Sturzeinstellung zusammen. Irgendwas ist da nich so wie es sein soll.

    Der GTO-Floh hat das gleiche Fahrwerk (Supersport 60/40) wie du. Hab gerade mal in seine Galerie geguckt und mit der hübschen Serienbereifung :D ist da noch reichlich platz. Kannst ja mal selber nachsehen, und mit deinem Ergebnis vergleichen aber schleifen oder aufsetzen sollte da eigentlich nichts.

    Da würdest du bei uns nicht weit kommen.


    E10 => 1,50?
    E5 => 1,55?
    Super+=> 1,55?


    Und dann hab ich von Audi heute noch diese interessante Mail bekommen:



    ...


    vielen Dank fuer Ihre E-Mail.

    Gerne gehen wir auf Ihre Anfrage naeher ein.

    Grundsaetzlich haben wir keinerlei Bedenken hinsichtlich der in Ihrem Audi 80 aus dem Baujahr 1992 verwendeten Materialien.


    Diese altern bei Betrieb mit klassischem Kraftstoff ebenso wie bei Verwendung von E10, weshalb wir Ihr Fahrzeug auch nicht auf die Liste der unvertraeglichen Fahrzeugtypen gesetzt haben.

    Somit koennen Sie Ihren Audi 80 grundsaetzlich mit Ottokraftstoff (E10) innerhalb der Vorgaben gemaess DIN 51626-1 fahren.

    Die Empfehlung resultiert aus dem Hintergrund, dass Fahrzeuge vor Baujahr 1992 fuer die Verwendung des damals ueblichen Kraftstoffes entwickelt wurden, der heute teilweise nicht mehr angeboten wird.

    Hierdurch entstehende Risiken muessen Sie leider selber tragen, da die AUDI AG die Technik der Bestandsfahrzeuge nicht der jeweils aktuellen Gesetzgebung anpassen kann. Einen Nachruest- oder Umruestsatz bietet die AUDI AG leider nicht an.




    Bei meinem ABT fließen jetzt seit fast 20 Jahren Sprit durch die Schläuche, seit über 5 Jahren sogar mit 5% Alk und sie sind immernoch in einem Stück. Ich glaube nicht, das sich durch die nun 10% Alk an der restlichen Lebensdauer meiner Spritleitungen großartig etwas ändert.

    Guck dir deinen Audi doch mal von unten an, und suche den Stabi an der HA. Neben den Führungslagern ist einmal ein U-Profil das die beiden Längslenker verbindet und neben noch den Stabi. und wenn mich nicht alles täuscht ist der an den Längslenkern verschweisst. Selbst wenn du einen stärkeren Stabi bekommst, wovon ich nicht ausgehe, müsstest du den alten eventuell ausbohren, die Bohrungen aufreiben (Womit du die Längslenker wieder schwächst), den neuen Stabi einpassen und verschweissen.


    Ich weiss nicht, ob sich das lohnt. Und da ist dann noch die frage, was der TüV dazu sagt.

    Die Frontriebler haben eine Verbundlenkerachse, und der S2 ist ein Quattro und hat somit eine völlig anderen Hinterachs-Aufbau. (McPherson-Federbein HA mit Dreiecksquerlenker und Querstabilisator)


    Und wenn ich mir das bei meinem so ansehe, sieht es nicht danach aus als liesse sich der Stabi an der HA bei den Frontkratzern austauschen.

    Um den Bremskraftregler einzustellen, brauchst du eigentlich die passende Lehre. Bleibt nur die Frage ob dieses Maß auch bei Sportfahrwerken noch passt, hast ja dann ein kürzeren Federweg. Bei gleicher Beladung federt er also weniger als das Serienfahrwerk ein.


    Am besten, erst messen, Fahrwerk einbauen, nochmal messen und ggf. anpassen.

    Nach dem ich jetzt die neun Seiten durchgelesen hab und auch schon die netten Damen von Audi am Rohr hatte, ist mir klar, das unsere Motoren, mit leichten Leistungseinbußen, den E10-Sprit vertragen. Das Problem sind also die Dichtungen und Benzinschläuche.


    Hat sich mal jemand gedanken über Ersatz gemacht, der nachweislich den E10 verträgt?

    Interessant an diesem Artikel ist der letzte Satz: "... es bleibt die Frage, ob die Materialqualität auch langfristig ausreicht."


    Autobild sollte diesen Test vielleicht mal nach 30tkm, vorzugsweise auf den Schlaglochpisten die in Berlin auch Strassen genannt werden :D, wiederholen.


    Wie gesagt, ist jedem selbst überlassen, was er sich unter sein Audi schraubt, und wofür das ganze gut sein soll.

    Es mag zwar sein, das Supersport ihren Firmensitz in Deutschland haben, aber wo die Teile letztendlich herkommen steht nirgends geschrieben. Bei den Preisen kann ich mir nur schwer vorstellen, das sowas in Deutschland gefertigt wird. Über die Quali kann man geteilter Meinung sein. Es gibt einige die sind zufrieden und gurken damit schon einigr Tausend Kilometer rum. Auf der anderen Seite hört man aber leider auch von Federbrüchen, auslaufende Dämpfer, schwammiges Fahrverhalten etc. etc.


    Die wahl des Fahrwerk sollte jeder für sich entscheiden. Fahrweise und subjektives Entfinden spielen da eine Rolle, genau wie der Preis.