Also ich habe meine Türverkleidungen schonmal selbst bezogen und ging folgendermaßen vor:
Erstmal alles runter. Klingt einfach als man denkt Zumindest an den Verkleidungen, an denen ich herumgebastelt habe, war der eigentliche Schaumstoff so widerspenstig, dass man wirklich Stunden brauchte, um eine Verkleidung wirklich komplett sauber zu bekommen. Da muss man auch wirklich penibel arbeiten, da man hinterher ggf. Unebenheiten erkennen würde.
Jetzt braucht man den neuen Stoff, sowie eine Schaummatte mit Geweberücken (bei der alten Verkleidung war es halt dieses gummiartige Zeug). Diese Schaummatten sind ca. 3mm dick und die hat eigentlich jede Polsterei im Regal liegen.
Beim Verarbeiten geht man dann so vor, dass man erst den Schaumstoff an die Tür klebt und hinterher erst den Stoff (lässt sich besser an die Rundungen anpassen). Geklebt wird das ganze mit "Sprühkleber". Das Problem ist, dass der übliche Sprühkleber aus den Dosen einmal viel zu grob sprüht. Das ergibt dann leider keinen feinen Klebefilm, sondern eher stellenweise klumpige Flecken. Wenn man dünnen Stoff verwendet, dann sieht man das, wenn man Pech hat. Das andere Problem ist die Hitzebeständigkeit. Im Auto herschen im Sommer ja schon mal gerne 60°C und mehr im Innenraum. Die meisten Sprühkleber machen das nicht mit, im nächsten Jahr löst sich das wieder.
Die Profis verwenden da spezielle 2-K Kleber, der sich mit ner verünftigen Sprühpistole verarbeiten lässt. Leider ist das für meisten Privatpersonen nicht möglich, da alleine der Kleber schon richtig viel Geld kostet
Ich würde trotzdem mal bei einer Polsterei anfragen, was das Beziehen kostet. Wenn man den alten Schaumstoff selbst herunterkratzt und alles reinigt, dann ist das günstiger, als die meisten denken.
Gruß, David