Hallo zusammen,
da mein Anlasser letztens die Biege gemacht hat, ich selber mir das Schrauben aber erst aneigne habe ich mich mal ans Werk gemacht und versucht ihn auszutauschen.
Ohne Hebebühne ist das schon eine fummelige Angelegenheit. Ich selbst fahre den SB-Motor und anstatt, dass der Anlasser auf der schön zugänglichen Seite wo auch Ölfilter und Co. sitzen untergebracht ist, befindet er sich auf der recht zugebauten Beifahrerseite. Nun will ich mich natürlich nicht beschweren, dass ich nen Turbolader habe, aber ohne den wäre es vielleicht nochmals angenehmer. Wie es bei anderen Motoren aussieht kann ich nicht genau sagen. Ggf. empfiehlt es sich bei den Benzinern noch den Luftfilterkasten zu entfernen oder so.
Also:
- Batterie abklemmen und ggf. ausbauen.
Ich hab sie gleich ganz entfernt, weil ich eigentlich vorhatte die Batteriehalterung gleich mit rauszunehmen. Da wusste ich allerdings noch nicht, dass die nicht geschraubt, sondern an der Karosse verschweißt ist. Glücklicherweise ist am Boden des Batteriekastens aber ein Mannloch vorgesehen, durch den so ziemlich jeder Unterarm passen sollte.
- Steckverbindung am Anlasser lösen und Pluspole abschrauben.
- Der Anlasser ist mit zwei Schrauben am Getriebe angeflanscht. Mit einem 16er Ringratschenschlüssel gehts am besten, da nur wenig Platz zum Schrauben ist. Eine ist direkt sichtbar, die zweite ist leider recht versteckt auf etwa der gegenüberliegenden Seite. Da half mir das Mannloch. Linken Arm da durch, rechten Arm neben dem Batteriekasten und dann ließ sich auch die zweite festgesetzte Schraube lösen.
Anschließend konnte ich den Anlasser gerade so am Krümmer und Turbolader vorbei entnehmen.
Ich hab gelesen, dass einige die Arbeiten auf der Hebebühne machen, weil vor allem die untere Schraube kaum zu fassen ist. Sicherlich hilfreich. Aber wer wie ich keine Möglichkeit einer Bühne/Grube hat, dürfte das mit ein wenig Geduld auch hinbekommen.
Anschließend den neuen Anlasser in umgekehrter Reihenfolge eingebaut und weiterfahren!
Besten Gruß,
Olli