Audi 80 NG Lamdasondenfrequenz

  • Hallo wehrte Gemeinde,


    ich habe die letzten Jahre viel mit Lesen verbracht und nun melde ich mich mal zu Wort mit einer Frage, deren Antwort ich nirgends finden konnte.


    Es geht um die Lamdasonde für den NG.


    Welche Frequenz (in etwa) muss die Lamdasonde haben. Meine hat eine Frequenz von 0,5 Hertz und das halte ich rein gefühlsmäßig für zu langsam.


    Hier 2 Bilder vom Oszi an meiner Lamdasonde mit einer Drehzahl von etwa 2000 U/min.




    Ich hoffe mich kann jemand erleuchten :rolleyes:


    Grüße


    Tim

  • Danke für die Antwort,


    aber ist es nicht so, dass eine alternde Sonde durch eine langsame Frequenz auffallen kann und dadurch eine optimale Regelung nicht mehr möglich ist? Damit beeinflusst die Frequenz der Lamdasonde doch sehr wohl die Motorsteuerung, oder irre ich (Steht so bei den Herstellern etc.)?


    Danke für den Link, aber was soll ich daraus schließen?


    Mir geht es darum, eine defekte bzw. zu alte Lamdasonde auszuschließen.


    Grüße


    Tim

  • Danke danke,


    ok jetzt habe ich mal endlich ein Diagramm einer anderen Sonde gesehen. Dann regelt meine mit 500 mHz ja doch recht zügig.


    Die Max/Min Spannung ist bei mir in etwa 880mV zu 160mV. Das passte soweit auch.


    Dann kann ich ja von einer funktionierenden Sonde ausgehen und den Fehler weiterhin woanders suchen.


    Sollte ich mal an eine neue Sonde kommen, hänge ich mal mein Oszi dran und vergleiche mal.


    Danke euch!

  • Ich habe einen super Kaltstart und etwa 5-10 Sekunden richtig Leistung bzw. Motor dreht schnell und gleichmäßig hoch. Nach den 10 Sekunden zwischen 1000 und 2000 Umdrehungen Platschen in den Ansaugtrakt beim Gasgeben, kaum Leistung (Bergauf darf ich nicht zu viel Gas geben, da er sonst abstirbt). Wenn der Motor warm wird wird es besser mit dem Patschen, aber die Leistung fehlt weiterhin. Bei Abgezogenem Temperaturfühler (wenn er ein wenig warm gelaufen ist) habe ich deutlich mehr Leistung und er dreht sauber hoch. Doch ist der Tempfühler mit samt Stecker i.O. Ich habe schon so viel getauscht und geprüft, dass ich bereits Krümmeln hinterher renne.


    Ich denke er läuft aus irgendeinem Grund zu Mager wenn ich die Drosselklappe öffne.

  • Bei den Symptomen habe ich gleich den Druckssteller in Verdacht.
    Ich kenne das, nachdem ich bei mir alles überprüft und eingestellt hatte läuft er wie eine 1.

    B4 Limo 2,8 Quattro - der Bolide ist verkauft
    B4 TDi 1,9 Chiptuned - Winterfräse und Alltagshure
    Cabrio NG vulkanschwarz - Schönling auf 18"
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  • Kann man denn den Drucksteller überhaupt einstellen? Der hat ja eine Justierschraube, aber ich habe noch nirgends gelesen, dass den jemand eingestellt hat.


    Ich hatte mal die Vermutung, dass sie in einer Werkstatt jenen demontiert hatten (Abdrücke vom Bit waren zu sehen) aber auf meine Nachfrage wurde dies verneint (Haben damals auch meinen CO Wert komplett verhauen).

  • @ shorty94: Der Poti ist neu und sauber eingestellt.


    @ Lagebernd: Sobald es um das Einstellen des Druckstellers geht, meinen alle die CO Schraube am Mengenteiler. Der Druckstellerstrom liegt bei mir um +-1,5 mA. Der Drucksteller selber muss wohl bei Bosch (wenn die noch alte Geräte haben) eingestellt werden. Wenn der Drucksteller selber verstellt wäre müsste doch auch im Leerlauf ein Fehler auftreten?!

  • Das der Druckstellerstrom im Leerlauf um 0mA schwankt ist schonmal gut. Aber wie sieht es beim Fahren aus? Bei 2500 Umdrehungen unter Last sollte der Druckstellerstrom leicht negativ bei ca. -4mA liegen. Dann ist es auch so, dass der mechanische Teil über den Steuerkolben ausreichend einspritzt und der Drucksteller durch die Lambdaregelung leicht gegenregelt. Den Symptomen nach denke ich, dass der Druckstellerstrom beim Fahren jetzt sicherlich bei +10mA in der Begrenzung hängt und nicht weiter angefettet werden kann. Die ersten 10s nach Motorstart ist die Lambdaregelung nicht aktiv und der Drucksteller fettet erstmal an, deshlab läuft er dann auch gut.

  • Das sollte die allerletzte Vorgehensweise sein wenn nichts anderes zum Erfolg geführt hat .
    Das er beim Kaltstart so gut geht hängt mit dem kaltstart Ventil zusammen ,prüfe mal alles auf -Falschluft nochmal ab .Eine mögliche Fehler quelle ist das Rückschlag Ventil welche im Schlauch vom bremskraft Verstärker zur Ansaugbrücke steckt ,wenn das defekt ist zieht er über den Schlauch falschluft und der Unterdruck geht verloren dadurch wird die stauscheibe nicht genug angehoben .

    Die Qual der Wahl :dance:


    Audi 90 bj89 136ps original 650tsd Km
    Audi 90 bj90(7A) ca.190ps original 212tsd Km
    Audi 90 bj91 133ps original 255tsd Km
    Audi Coupe bj91 133ps original 240tsd Km hat jetzt einen neuen chef
    Audi Coupe Bj93 150ps original 220tsd Km
    Audi Coupe bj94 175ps original 125tsd Km
    +Golf 3 bj96 75ps lastesel er ist von uns gegangen

  • Die beiden Schläuche zum Leerlaufventil und unterhalb der Ansaugbrücke waren die ersten, die rausgeflogen sind.
    Danach konnte ich mich um die anderen Dinge kümmern.

  • So, ich hatte wieder ein wenig Zeit eben nach der Arbeit.


    @ B4 Doktor: Ja, beim Beschleunigen bin ich mit +10mAh am Anschlag. Es ist genau so wie du sagst.


    @ Lagebernd: Danke für das PDF, ich werde mir dies bis zum Schluss aufheben. Ja Unterdruckschläuche sind alle mehrmals geprüft und z.T. ausgetauscht. Wenn ich nicht 3 Mal was übersehen habe dürfte er dadurch keine Falschluft ziehen.


    @ sonic2004: Das mit dem Ventil ist ein guter Tipp, ich werde es morgen gleich mal prüfen.



    So, ich werde morgen nochmal auf Falschluft prüfen. Gibt es bis auf die Schläuche noch ein paar schöne versteckte Favoriten im Bezug auf Falschluft? Auch werde ich den Steuerkolben vom Mengenteiler auf Leichtgängigkeit prüfen, das wäre mein erster mechanischer Verdacht im Moment. Wie baue ich den denn aus, sollte er hängen? Ich hatte den schon mal draußen, aber das ist 4 Jahre her.


    Kleine Liste was bereits gemacht wurde:
    -Temperaturfühler/-geber neu
    - Poti neu (10.000km)
    - Kraftstoffpumpe und Kraftstofffilter neu (20.000km)
    - Kat und Lamdasonde neu (20.000 km)
    - Thermostat neu
    - Einspritzdüsen und Dichtungen neu (10.000km)
    - Luftfilter neu
    - Schläuche LLRV neu
    - Ansaughutze neu
    - Steuerzeiten i.O.
    - ZZP 15°v.o.T.
    - Schläuche auf Falschluft geprüft
    - CO-Wert Leerlauf +-1,5mA


    Audi 80 B4 Avant 2.3E Bj. 93 (255.000km)


    Symptome:
    - Spritverbrauch: ca. 8 Liter
    - Vmax: 190km/h
    - ruckeln beim Beschleunigen ab etwa 30 Sekunden nach Motorstart (kalt), mit warm werdenden Motor wird es schwächer, Durchzug ungenügend.
    --> Zu mageres Gemisch beim Beschleunigen!


    PS: Soll ich hier weiter schreiben oder einen neuen Thread öffnen, damit auch andere evt. das ganze finden?

  • Hallo,


    wenn er +10mA beim Beschleunigen hat, dann kommt von der mechanischen Steuerung (Stauscheibe) zu wenig Sprit und der Drucksteller fettet über die Lambdasonde an bis maximal +10mA.


    Sollte mechanisch alles in Ordnung und dicht sein, kannst du den Unterkammerdruck verrringern, indem du die Imbusschraube am Drucksteller hinten z.B. 1/4 Umdrehung reindrehst. Dann geht der Unterkammerdruck runter und bei gleicher Stauscheibenstellung wird mehr eingespritzt. Danach unbedingt Grundeinstellung machen (also Druckstellerstrom im Leerlauf auf +-0 mA einstellen)


    Aber exakt 1/4 oder besser erst nur 1/8 Umdrehung rechtsherum (fett) drehen und notieren, damit man später wenn man zu weit gedreht hat wieder zurückstellen kann. Danach sollte der Druckstellerstrom beim Fahren weniger weit ins Positive gehen. Diese Schraube bewirkt Wunder und deshalb sollte man auch genau aufpassen was man dort verstellt. Im Alter gibt es Veränderungen mit der Federkraft in diesem elektrohydraulischen Stellglied (Drucksteller) und damit auch veränderten Unterkammerdruck.


    Achtung! Die Schraube dreht sich sehr leicht.

  • Also,


    ich habe auf Falschluft nochmals penibel geprüft (4. Durchgang) und nichts gefunden. Die Stauscheibe ist auch gleichmäßig sowohl hoch als auch runter.


    Danach habe ich mich dem Drucksteller gewidmet. Ich habe 2 mal 1/8 rein gedreht. Jedes mal regelte er gegen und ich habe den CO erneut eingestellt. Eine wirklich merkliche Besserung der Beschleunigung war erstmal nicht zu sehen, aber im warmen Zustand finde ich das schwer zu sagen. Ich lasse ihn gerade abkühlen und schaue nachher nochmal ob es besser ist. Jedenfalls fettet er weiterhin während der Beschleunigung (kurz vor VLS) mit +10mA an. Ich hatte auch versuchshalber mal den Druckstellerstrom mit der CO-Schraube auf -9mA gestellt und trotzdem hatte er beim Beschleunigen wieder +10mA.


    Ich hatte das Fahrzeug vor etwa 5 Jahren in der Werkstatt und dabei hatten sie, da bin ich mir ganz sicher, den Drucksteller demontiert (Die hatten auch den CO für die AU völlig verhauen). Kann es sein, dass der völlig verstellt ist? Ich habe leider keinen Austausch mit dem man das testen könnte.



    Nochmals danke für die Untersützung

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