Notarzteinsatzfahrzeug Audi A6

  • Ich würde mir niemals, NIEMALS ein Fahrzeug aus dem Rettungsdienst kaufen. Die Fahren teilweise wie drecksau und reiten die Kisten ordentlich runter.


    ganz genau. und warm- bzw. kaltfahren gibts bei denen sowieso nicht. wie denn auch...

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    '92 B4 Limo 2.3E quattro | olivgrün matt | BN-Pipes | Schlechtwegefahrwerk | Winterbitch
    '87 E30 2-Türer 328i 24V | diamantschwarz metallic | Sommerspaßgerät
    '95 B5 Limo 2.6 quattro | silber | Eisenmann ab Kat | 18" AVUS | KW Gewinde | Daily Driver

  • Also ich für meine Fälle bin froh das Jungs wie die vom BRK oder Sanka-Fahrer die Kisten kalt prügeln und wenns pressiert fahren wie die Sau :|


    Bobby


    Vollkommen richtig, da sage ich auch nichts dagegen. Aber dementsprechend werden deren Autos halt auch belastet. Un dich würde mir desswegen Privat kein Ausrangiertes Einsatzfahrzeug kaufen.


    Ja und nein, die Autos werden am Anfang recht normal bewegt und eingefahren, wenn se ganz neu sind.
    Und das solche Karren Kilometer fressen finde ich auch immer bemerkenswert.
    Ich wahr eine zeit Lange bei einer Hilfsorganisation, die hatten einen Krankenwagen, VW Transporter der hatte rund 600.000 Km runter, allerdings mit einmal Motortausch

  • Trotz allem ist es mir eion rätsel warum ich versuche ein Fahrzeug zu verkaufen mit einem fuß/innenraum der sooo verdreckt ist.... warum macht man das nicht mal sauber? dann kauft es vill ja sogar einer :D das wär ja nun wirklich nicht zu viel verlangt

  • Dazu kann ich aus eigener Erfahrung sprechen: Technisch sind die Autos fit, da wir ja auch unsere Vorgaben haben.... Und optisch zu 90% auch... Es gibt viele Wachen, denen die Optik egal ist. Die Autos hängen rund um die Uhr an der Ladung, der Motor hat auch ne Vorwärmung.

    AUDI 80 V6 AVANT QUATTRO: AUSREICHEND FÜR ALLE LEBENSLAGEN UND MIT DEN ENTSPRECHENDEN EXTRAS MIT NOCH MEHR SPASS 8)

  • Notfallfahrzeuge müssen in jedem Bundesland der "Allgemein anerkannten Regeln der Technik" entsprechen. Dieser Passus findet sich in jedem Rettungsdienst-Gesetz der Länder.


    D.h. die Fahrzeuge müssen einem Qualitätsstandard genügen, wie sie auch alle Fachleute/Gutachter für richtig halten. Ist das nicht der Fall und der Wagen bleibt im Rettungseinsatz defekt liegen, kann diese Hilfsorganisation deswegen in Regress genommen werden.


    Bei Feuerwehren, THW etc. ist es üblich, dass sie ältere Fahrzeuge für niedere Einsätze haben (Hochwasser, Katze auf dem Baum, Weihnachtsschmuck anbringen, Übungsfahrzeug der Jugend etc.). Bei einem entscheidenden Einsatz wo Leib und Leben oder bedeutende Sachwerte in Gefahr sind, wird man aber einem solchen Fahrzeug und deren Besatzung keine entscheidende Funktion zuweisen. Bestes Beispiel: viele Dorf-Wehren in Bayern die noch immer mit Traktoren und Spritzen-Anhängern zu den Einsätzen fahren ... aber eben nur für Brandwache, absperren der Einsatzorte oder Keller leer pumpen eingesetzt werden. Für wirklich bedeutende Einsätze werden diese Kräfte ignoriert.


    Bei einem Notarzt-Einsatzfahrzeug gelten daher erheblich andere Kriterien, in der Regel muss dieses Fahrzeug mitunter als erstes am Einsatzort sein. In vielen RettG´s/RDG´s wird inzwischen eine maximales Eintreffen innerhalb 15 Minuten gefordert. Gerade bei diesen Fahrzeugen gelten schon sehr rigorose und harte Kriterien, vergleichbar denen der Autobahn-Polizei. In der Regel wird ein unzuverlässig werdendes Fahrzeug sofort ausgesiebt (Wartung/Reparatur zu Einsatzzeit).

  • Bitte genau lesen, was ich oben geschrieben habe:


    Es geht hier nicht primär ums Fahrzeugalter, sondern um dessen Zuverlässigkeit.
    Die übertragenen Pflichten muss von Gesetz wegen nachgekommen, erfüllt und gewährleistet werden. Ansonsten können und werden diese Organisationen in Regress genommen. Auch die Öffentlichen.


    Man denke sich nur das Szenario, wenn jemand im Feuer/Unfall elendig krepiert,
    weil die Einsatzkräfte wegen Geldmangel kein fahrbereites Fahrzeug mehr hätten ...


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    Dass diese sehr teuren Fahrzeuge generell eine lange Nutzdauer haben ist unisono - spezielle Werkfeuerwehren und Kräfte an brisanten Autobahnknotenpunkten vielleicht mal ausgenommen -
    die Wartung ist in aller Regel aber außergewöhnlich. Nicht umsonst sind ein wesentlicher Teil der Oldtimer-LKW´s ehemalige Einsatzfahrzeuge.


    Also ein 30 jähriges Einsatzfahrzeug -wenn wir von einem LKW sprechen- halte ich in diesem Sinne nicht für ein altes Fahrzeug. Eine weiter unten beschriebene FFW in unmittelbarer Nachbarschaft* hat, obwohl sie außergewöhnlich gut ausgerüstet ist, auch noch ein Fahrzeug Bj 1986 in erster Reihe. Ein LF16 auf MB 1222. Wenn ich hier von alten Fahrzeugen spreche/schreibe, meine ich eher etwas, das schon seit etlichen Jahrzehnten ohne weiteres ein H-Kennzeichen erhalten würde ... und für die Jugend, für die angesprochenen niederen Einsätze wo das aktuelle Equipment oftmals zu Schade wäre oder für Partnerstädte in Osteuropa zurückgehalten wird. Die FFW Pfaffenhofen/Ilm hat sogar eine eigene Oldtimer-Abteilung.


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    Das Deine/Eure Feuerwehr hier (eventuell?) Mängel bei ihren Fahrzeugen in Kauf nehmen muss
    und Du, wie ich lese, deren Zuverlässigkeit im Einzelnen anzweifelst, halte ich für Erschreckend und der Umstand ist eigentlich auch Gesetzeswidrig.
    Dass Einsatzfahrzeuge nach belieben ausgetauscht und erneuert werden können ist natürlich (fast) nirgends möglich - aber die einwandfreie Funktion und Zuverlässigkeit des Equipments muss in Deutschland gewährleistet sein ... das ist nicht als Vorwurf an die Einsatzkräfte -also an Euch- zu verstehen sondern an die Stadtverwaltungen etc.


    Ich bin ebenfalls in der FFW: einer kleinen Dorf-Feuerwehr lediglich mit Spritzen-Anhänger - aber selbst bei uns werden eigentlich sehr hohe Maßstäbe angesetzt. Da folgt eine (Über)Prüfung die Nächste ... unser Zeug ist museal, die Funktion ist aber wie am ersten Tag, die Wartung mustergültig
    und das obwohl wir nur 4 km weiter eine sehr gut gerüstete (Autobahn-)Feuerwehr an der A9/A93 haben* (Wolnzach, Autobahndreieck Holledau - und genau diese Wehr meine ich in dem Absatz weiter oben), die mitunter auch Großeinsatz-Bereitschaft für den Militärflughafen Manching sowie dem Petrochemie-Park Münchsmünster, der Sondermüllverbrennungsanlage Ebenhausen und den Ölraffinerien rund um den Großraum Ingolstadt hat ... und entsprechend gerüstet ist.



    Aber ich will wieder von der Feuerwehr zurück zum Notarzt kommen: wie geschrieben, bei Notarzt-Einsätzen gelten erheblich höhere Anforderungen, da ein ausweichen auf Ersatzkräfte nur mit großen Zeitverlusten verbunden ist und daher den Notarzt in einer solchen Situation komplett überflüssig -im äußerst negativen Sinn- machen würde. Ich kann und will mir einen schlecht/nicht gewarteten Notarzt-Wagen einfach nicht vorstellen.

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