Motor läßt sich nicht drehen - was nun?

  • Hallo,


    ich bin gerade dabei, einen gebrauchten Motor mit ca. 160tkm
    in meinen Compi einzubauen.
    Der alte Motor lässt sich mit der Knarre relativ gut drehen.
    Der "neue" Motor dreht sich genau eine viertel Umdrehung
    und dann spürt man einen mechanischen Widerstand und kann nicht mehr weiterdrehen.
    Zurück geht es auch wieder nur diese viertel Umdrehung.
    Was könnte da los sein?
    Mir wird nichts anderes übrig bleiben, als den Zahnriemen runterzunehmen und zu testen,
    ob es am Kurbeltrieb oder an den Nocken liegt.
    Hat eventuell jemand einen Tipp?


    Gruß,
    Lexi

  • hast du die Zündkerzen mal rausgemacht?? oder sind die noch drin...??


    vieleicht hast du ja flüssigkeit in einem Brennräumen... Öl oder wasser, dann blockiert die kiste auch... :cursing:

    :pillepalle: :pillepalle: olle Zickige Audi 80 Zicke :whistling: :whistling:


    :search: :search: die kleine Zicke steht zum Verkauf... bei interesse PN an mich....:search: :search:
    :vain: Audi A6 Avant 3.2 FSI Stratosblau Perlefekt :sende:

  • Die Zündkerzen hatte ich kurzzeitig mal rausgeschraubt.
    Aber den Motor nicht gedreht.
    Jetzt sind sie wieder verschraubt.
    Werde ich morgen nochmal rausschrauben.
    Am ausgebauten Motor sind die Zündkerzen aber auch noch drin
    und der läßt sich hervorragend drehen.
    Falls Wasser oder eine andere Flüssigkeit im Brennraum wäre,
    sollte die doch durch die geöffneten Ventile entweichen können.
    Vorausgesetzt, die Ventile sind offen... :cursing:


    Mhh - mal schauen.


    Danke jedenfalls schon mal für die Denkanstösse!

  • Mach den Zahnriemen runter und dreh die Nocken und Kurbeltrieb mal einzeln. Aber machs mit vorsicht. So kannst du zummindest mal eingrenzen, wo dran es liegt


    Die Zeit ist nicht mehr fern, in der bei einem Wasserrohrbruch genug qualifizierte Akademiker in ihrem Wohnzimmer den steigenden


    Wasserstand berechnen können, aber kaum jemand da ist, der imstande wäre, den Schaden zu beheben.

  • Na ich glaube nicht, dass das Sinn macht.afaik sind unsere Motoren keine Freiläufer. Wenn du den Zahnriemen runter machst und nur die Kurbelwelle drehst, stößt auf jedenfall ein Kolben an die Ventile. Drehst du nur die Nockemwelle wird es nicht anders sein.

  • Will jetzt nicht der Spielverderber sein. Eventuell kommst du nicht drum herum den Zylinderkopf oder die Ölwanne runter zu nehmen, weil so kannst du den Schaden begutachten. Vielleicht hat der einen Motorschaden, den der Verkäufer verschwiegen hat.
    Wenn der Motor lange ausgebaut stand und es wurden alle Öffnungen nicht abgedeckt, könnten die Zylinderwände verrostet sein.


    Audi 80 B4 Avant 2,6 l quattro
    :thumbup:


    [b][color=#000000]1.061 Stk. ( Stand: 2012) in Deutschland zugelassen.


    Der Bock is abgemeldet und verkauft an einen guten Kumpel. Neues Fahrzeug Audi A3 8P.

  • zylinderwände verostet halt ich auch für ne möglichkeit, is aber recht selten...
    ich würde an deiner stelle mal die zündkerzen rausschrauben und dann versuchen zu drehen.
    kannst auch mal in die zündkerzenlöcher reinlunsen, vllt fällt dir da gleich schonwas auf (stehendes Wasser, rost, einschläge auf dem kolbenboden o.ä.)
    lass bitte den zahnriemen drauf sonst gibts beim drehen der KW richtig schaden.

  • Die Wände können rosten wenn der Motor falsch eingelagert worden ist und wenn die Öffnungen nicht verschlossen sind.
    Diese Abdeckungen sind dafür da das keine Feuchtigkeit reinkommt, kein Schmutz und irgendwelches Kriechzeug.
    Motor müssen in einen trockenen Raum eingelagert werden und nicht im dunklen feuchten Keller. :thumbup:


    Audi 80 B4 Avant 2,6 l quattro
    :thumbup:


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    Der Bock is abgemeldet und verkauft an einen guten Kumpel. Neues Fahrzeug Audi A3 8P.

  • Hallo und danke für die Unterstützung!


    Ich habe mir heute nochmal die OT-Markierungen
    sowohl auf dem Nockenwellenrad, als auch auf der Riemenscheibe genauer angeschaut
    und musste feststellen, dass da ein Versatz von ca. 8 Zähnen zueinander war.
    Also habe ich den Zahnriemen vom Nockenwellenrad genommen und die Riemenscheibe
    um diese ca. 8 Zähne gedreht und anschliessend den Zahnriemen wieder auf das Nockenwellenrad geschoben.
    Ich musste noch zweimal kurz korrigieren, bis die OT-Markierungen zueinander passten.
    Keine Ahnung, warum das nicht stimmte - Aber jetzt lässt sich der Motor so drehen, wie es sein soll.
    Ich kann jetzt nur hoffen, dass ich nichts verbogen habe.
    Ich hatte die Zündkerzen rausgedreht und bin in alle Öffnungen mal mit einer Endoskopkamera rein.
    Konnte allerdings nicht viel, aber auch nichts aussergewöhnliches erkennen.
    Abwarten...!


    :serledigt:


    Gruß,
    Lexi

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